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Ansell Healthcare Industrial: Pressemitteilungen :
Ansell Healthcare warnt vor Risiken durch nicht für den Lebensmittelkontakt zugelassene Handschuhe


Brüssel, 14 Mai 2009. Ansell Healthcare, ein weltweiter Marktführer im Bereich des Barriereschutzes, hat kürzlich, in Verbindung mit der neuen, ab dem 1. Mai 2009 gültigen EU-Gesetzgebung, eine Reihe von Sicherheitsempfehlungen für Handschuhe veröffentlicht, die in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie zum Einsatz kommen. Ansell Healthcare gewährleistet die Sicherheit der Lebensmittelkette durch die „Gute Herstellungspraxis", wie sie die Verordnung 2023/2006 der Europäischen Kommission vorschreibt. Das Unternehmen bietet eine komplette Produktreihe von Handschuhen für die sichere Handhabung von Lebensmitteln und Chemikalien an, einschließlich von phtalatfreien Nitrilhandschuhen, die alle Sicherheitsanforderungen erfüllt.


Besorgt über die Tatsache, dass noch immer zu viele der 4,3 Millionen Beschäftigten in der Lebensmittelindustrie mit unsicherer Importware oder Vinlylhandschuhen ausgestattet werden, von denen Phthalate oder andere Substanzen in die Haut oder auf Lebensmittel übertragen werden können, hat Ansell Healthcare eine Reihe von Sicherheitsempfehlungen (siehe nachstehende Zusammenfassung) sowie einen aktualisierten Leitfaden zur Handschuhauswahl veröffentlicht.


Empfehlungen zur Handschuhsicherheit für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie von Ansell Healthcare:

  • 1) Die Lebensmittel- und Getränkeindustrie sollte sich ausschließlich für Handschuhe entscheiden, die gemäß den EU-Richtlinien* für Lebensmittelsicherheit und Kunststoffe hergestellt und vermarktet werden, sowie die zusätzliche Sicherheitsgewährleistung der Verordnung 2023/2006 der Europäischen Kommission über die Gute Herstellungspraxis für Materialien und Gegenstände, die für den Kontakt mit Lebensmitteln bestimmt sind, einfordern.
  • 2) Der richtige Handschuh sollte zur maximalen Sicherheit für jeden Lebensmittelkontakt ausgewählt werden:

a. Die Verwendung von Handschuhen aus PVC bzw. Vinyl für die Handhabung von fetthaltigen Lebensmitteln sollte vermieden werden. Der Grund: Das Risiko der Übertragung von potenziell gefährlichen Weichmachern (z.B. Phtalaten), die von der Haut des Mitarbeiters absorbiert werden oder Lebensmittel kontaminieren können.

b. Nitril ist das optimale Material für Handschuhe, die mit fett- oder ölhaltigen Lebensmitteln, selbst in geringen Konzentrationen, in Kontakt kommen.

c. Die Industrie sollte vorsichtig bei der Verwendung von Latexhandschuhen sein. Der Grund: Die potenziellen Gefahren der Verschlimmerung einer Dermatitis oder die mögliche Belastung von Mitarbeitern oder Endverbrauchern mit Allergenen.

  • 3) Die Verfahren für die Handwäsche, aber auch das Anziehen, Wechseln oder Entsorgen von Handschuhen, müssen eingehalten werden, damit die Wirksamkeit der Handschuhe als Arbeits- und Gesundheitsschutz der Mitarbeiter sowie die Sicherheit der Lebensmittelkette gewährleistet sind.


Die vielseitig einsetzbaren und für ein breites Spektrum von Arbeiten geeigneten latex- und phtalatfreien Nitrilhandschuhe von Ansell besitzen die „Zulassung für den Lebensmittelkontakt". Nitrilhandschuhe zeichnen sich durch sehr niedrige Migrationslevel von Substanzen aus und nehmen, mit der erfolgreichen proFood®-Reihe, einen führenden Platz in den neuen Auswahltabellen von Ansell für die Lebensmittelindustrie ein.


Strengere Vorschriften für Handschuhmaterialien und Importe

Seit dem 7. März 2009 dürfen innerhalb des EWR nur noch für den Lebensmittelkontakt bestimmte Handschuhe vermarktet werden, die Zusätze enthalten, die in der Richtlinie 2008/39/EG der Kommission genannt werden.* Die Lebensmittel- und Getränkeindustrie wird damit zur Prüfung aufgefordert, ob die von ihr aktuell gekauften, gelagerten und verwendeten Handschuhe diese Vorschriften erfüllen. Alle von Ansell Healthcare innerhalb des EWR für den Lebensmittelkontakt vermarkteten Handschuhe erfüllen schon diese Richtlinie.


Wirksames System der Qualitätskontrolle

Die Erfüllung der Verordnung 2023/2006, der Europäischen Kommission, über Gute Herstellungspraxis, die seit dem 1. August 2008 in allen Mitgliedstaaten in Kraft ist, bietet der Lebensmittelindustrie eine zusätzliche Gewährleistung der Qualität in Bereichen, in denen die Kontrolle von Inhaltsstoffen und die Produktqualität eine mögliche gesetzliche Haftung in Verbindung mit dem Verbraucherschutz bergen. Viele markenlose Hersteller, die preisgünstige Handschuhe anbieten, erfüllen die Auflagen dieser Verordnung, im Gegensatz zu Ansell, nicht!


Importhandschuhe, die Phthalate enthalten, sind mittlerweile verboten

Seit dem 1. Mai 2009 ist die Herstellung und Einfuhr von für den Lebensmittelkontakt bestimmten Handschuhen, die nicht die Auflagen der Richtlinie 2007/19/EG* der Europäischen Kommission erfüllen, innerhalb der gesamten EU verboten. Die am meisten verbreiteten Phthalate in PVC- bzw. Vinylhandschuhen, die für den Kontakt mit fetthaltigen Lebensmitteln bestimmt sind, und die auf Lebensmittel übertragen werden können, sind seit dem 1. Juli 2008 verboten.


Die heute allgemein in der Lebensmittelindustrie verwendeten PVC- bzw. Vinylhandschuhe zeigen eine Migration von Phthalaten beim Kontakt von fett- oder ölhaltigen Lebensmitteln. Dieses trifft auf über 90 % der Stoffe in Lebensmitteln zu.


Viele Vinylhandschuhe geben gefährliche Mengen an DEHP und anderen Weichmachern frei

Drei Phthalate, einschließlich des umstrittenen DEHP, wurden in die EU REACH-Liste der „Besonders besorgniserregenden Stoffe (SVHC) aufgenommen. Tests von verbreiteten PVC-Handschuhen für die Verarbeitung und Zubereitung von Lebensmitteln haben aktuelle Migrationsergebnisse zwischen 300 und 600 mg/dm² nachgewiesen, während die Gesamtmigration aller Substanzen auf 10 mg/dm² beschränkt ist.

Japan beschloss 2001 im Anschluss an eine Migrationsstudie ein gesetzliches Verbot der Verwendung von Vinylhandschuhen für den Lebensmittelkontakt.


- ENDE -

* Produkte, die Zusatzstoffe enthalten, die nicht in der positiven oder vorläufigen Liste von Zusatzstoffen verzeichnet sind, können ausschließlich im Einklang mit der nationalen Gesetzgebung zugelassen werden. Ab dem 1. Januar 2010 dürfen Produkte, die in der vorläufigen Liste verzeichnete Zusatzstoffe enthalten, weiterhin verwendet werden. Allerdings ausschließlich gemäß der nationalen Gesetzgebung und bis ihre Bewertung abgeschlossen und eine Entscheidung bezüglich ihrer Entfernung aus oder Aufnahme in die Positivliste von Zusatzstoffen getroffen wurde. Die EU hat innerhalb der gesamten Gemeinschaft sowohl die Herstellung als auch die Einfuhr von Kunststoffartikeln gesetzlich verboten, die für den Lebensmittelkontakt bestimmt sind, aber das ab dem 7. März 2010 geltende Gesetz nicht erfüllen.* Nur mit dem Gesetz kompatible Lieferanten können daher ab diesem Datum weiterhin für den Lebensmittelkontakt bestimmte Handschuhe liefern. Die Richtlinie 2002/72/EG der Kommission wurde zum 2. April 2007 durch die Richtlinie 2007/19/EG, zu der ein Errata mit Datum vom 30. März 2007 veröffentlicht wurde, sowie die Richtlinie 2008/39/EG vom 6. März 2008 abgeändert.


proFood® ist ein Warenzeichen der Ansell, Ltd. oder einer ihrer Tochtergesellschaften.


Ansell:

Ansell Limited ist ein weltweiter Marktführer auf dem Gebiet von Schutzprodukten. Mit Niederlassungen in Amerika, Europa und Asien und weltweit mehr als 11 000 Mitarbeitern bestätigt Ansell seine führende Position sowohl im Markt für Kondome als auch in den Märkten für Handschuhe aus Naturlatex und synthetischem Polymer. Ansell konzentriert sich auf drei Geschäftsbereiche: Occupational Healthcare (Handschutzprodukte für die Industrie), Professional Healthcare (Operations- und Untersuchungshandschuhe für das Gesundheitswesen) und Consumer Healthcare (Kondome und Haushaltshandschuhe für Verbrauchermärkte). Informationen über Ansell und seine Produkte finden Sie auf unserer Website unter http://www.ansell.eu.


Hinweis für Redakteure:

Hochauflösende Farbfotos und Logos stehen zum Download bereit unter:

http://www.ansell.be/industrial/index.cfm?pages=food_distribution_press&lang=DE


Gesetze und von der Kommission veröffentlichte Zustatzstofflisten können eingesehen werden unter: http://ec.europa.eu/food/food/chemicalsafety/foodcontact/index_en.htm


Die vollständigen Anleitungen und Empfehlungen für die Handschuhauswahl für die Lebensmittelindustrie von Ansell Healthcare finden Sie unter:

http://www.anselleurope.com/industrial/index.cfm?lang=EN&pages=markets_Food_Processing


Weitere Informationen über die Handschuhe von Ansell oder Ansell Healthcare:

Wouter Piepers, Global Communications Director,

Tel.: +32 2 528 75 68

Mobil: +32 478 33 56 32

E-Mail: wpiepers@eu.ansell.com


Olivier Trop, Duval Guillaume I PR

Mobil: +32 486 510 419

E-Mail: olivier.trop@duvalguillaume.com